Überblick

Willkommen zu deinem Leitfaden "Online-Marketing-Strategie in 8 Schritten". Dich erwarten wertvolle Strategien des Online Marketings für Unternehmer, Entrepreneurs, Marketingexperten, Freelancer und allen, die ihre Fähigkeiten im weiten Feld des aktuellen digitalen Marketings ausbauen möchten.

Im letzten Beitrag habe ich dir die 3 Phasen gezeigt, durch die wir unsere Kunden sicher leiten müssen. Der Schlüssel zum perfekten Content-Marketing liegt darin, die Wünsche der Kunden in jeder einzelnen Phase des Prozesses zu verstehen und dann die passenden Inhalte zu erstellen, um die Wünsche der Kunden zu erfüllen.

Content-Marketing-Ziele der 3 Phasen

Je besser es uns gelingt, die logische Absicht des Kunden während des gesamten Verkaufsprozesses zu erahnen, desto besser können wir Hindernisse aus dem Weg räumen, die deine Kunden von einer Handlung abhalten – und letztlich unsere Angebote für den optimalen Kundennutzen maßschneidern.

Beispiel

  • In meinem Blog Designers-Inn.de biete ich Hilfe zu WordPress.
  • Sucht jemand meinen Blog über den Suchbegriff „WordPress Hilfe“ auf, biete ich dem Kunden ein kostenloses Handbuch „WordPress von A bis Z“ an.
  • Lädt jemand dieses Handbuch, weiß ich, dass der Kunde WordPress erlernen möchte.
  • In einer kurzen E-Mail-Serie gebe ich weitere Tipps zur Einrichtung und Nutzung von WordPress. Da der Kunde WordPress lernen möchte, sieht er die Tipps nicht als Spam an. Tatsächlich freuen sich die meisten Leser über die Ratschläge.
  • Anschließend weise ich darauf hin, dass ich noch mehr Tipps habe und in Form eines Video-Kurses anbiete.

Du siehst, meine Inhaltsstrategie hat ein klares Ziel.

Wichtig ist vor allem, dem Kunden immer einen direkten Aufstiegspfad innerhalb des Verkaufskanals bereitzustellen.

Andernfalls ist dies nicht nur schlechtes Marketing und eine schlechte Benutzererfahrung, wir lassen auch bares Geld auf dem Tresen liegen.

Tipps und Tricks zum Content Marketing

Das Problem beim Content Marketing ist der „Content“. Haha. Klingt seltsam, ist aber (leider) so. Wann soll man all die Inhalte schreiben? Die Lösung ist einfach: Versuche „kanalübergreifend“ zu arbeiten:

  • Ein Blogbeitrag kann auf Facebook & Co geteilt werden.
  • Mehrere Blogbeiträge können als E-Book ein gutes Lead Magnet ergeben.
  • Das Lead Magnet kannst du als vorlesen und aufzeichnen und dann als Podcast anbieten.
  • Die Kernaussage eines Beitrags kannst du in einem Video darstellen und für deinen YouTube-Kanal nutzen.
  • Das Video kannst du dann wieder über Facebook & Co teilen und als Medienelement in deinem Blog einbauen.
  • Schau dir die Kommentare und Fragen zu deinem Beitrag an: Vielleicht bekommst du so schon den Inhalt für ein tolles Webinar zusammen?

Du siehst, es gibt viele Möglichkeit, jedes einzelne Inhaltselement über zahlreiche Kanäle zu nutzen.
Dies setzt voraus, dass du den Überblick über deinen Content behältst. Erstelle dir daher im besten Fall einen kleinen Content-Plan:

  • Content Phase 1 (Aufmerksamkeit)
  • Content Phase 2 (Bewertung)
  • Content Phase 3 (Handlung)
  • Content-Verwertung als: Text-, Bild-, Video- oder Audio?
  • Content-Kanal: Wo und wann kann der Inhalt (wieder)verwertet werden
  • Pfad: Wann leite ich den Kunden mit welchem Inhalt durch den Marketing-Funnel?

Erstelle für die 3 Phasen des Marketing-Plans einen vernünftigen Content-Marketing-Plan, dank dessen du deine Inhalte sinnvoll (wieder)verwerten kannst.

Monitoring: Messe alle Maßnahmen!

Ich liebe Statistiken. Naja, das ist etwas übertrieben. Aber Zahlen sind eben manchmal besser als ein Bauchgefühl. Vor allem, wenn es um Geld geht. Daher ist es wichtig, den Erfolg oder Misserfolg einer Kampagne zu messen.

Aber wie misst man den Erfolg von Content Marketing?

Ganz einfach: Stecke pro Marketing-Phase ein Ziel und prüfe, ob dieses erreicht wurde.

Phase 1: Einstieg in den Verkaufskanal

Der Einstieg in unseren Verkaufskanal findet im Content Marketing meist über einen Blog statt. Dieser soll über SEO Traffic generieren und das Bewusstsein für unser Unternehmen, unsere Marke und Produkte steigern.

Dank Google Analytics ist es leicht, den Traffic zur Website im Blick zu behalten. Akquirierst du über Facebook oder Twitter, kannst du auch diese Kanäle über Google Analytics im Blick behalten und auswerten.

Phase 2: Transformation

Im zweiten Schritt geht es darum, Leads zu generieren. Leads sind direkte Kundenkontakte und können zum Beispiel über die Eintragung in einen Newsletter gemessen werden.

Über unseren Newsletter wollen wir uns und unsere Leistungen optimal präsentieren und den interessierten Leser begeistern. Dies können wir bei einem Newsletter über die „Öffnungsrate“ (Open Rate) unserer E-Mails oder der „Klick-Rate“ (Click Rate) der enthaltenen Links messen. Auch können wir über Google Analytics messen, ob ein Leser mehrfach unseren Blog aufruft (wiederkehrende Besucher), was ebenfalls dafür spricht, dass wir gute Arbeit leisten.

Phase 3: Verkauf (Handlung)

Zuletzt geht es darum, dass der Interessent in den Verkaufskanal einsteigt und zum Kunden wird. Hier messen wir die Conversion-Rate. Dies kann der direkte Verkauf sein, aber ebenso die Anzahl bestellter Demos usw.

Zusammenfassung

Content-Marketing ist nicht (nur) Blogging. Zwar wirst du wahrscheinlich viele Blogbeiträge erstellen, aber im strategischen Content Marketing sind diese nur der Einstieg in die Content-Kampagne.

Das perfekte Content Marketing integriert sich nahtlos in einem umfassenden Marketingplan, der aus fremden Website-Besuchern zunächst Interessenten macht und anschließend Käufer.

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