Ich möchte dich einladen, dir etwas Zeit zu nehmen, um den Dingen auf den Grund zu gehen, die dich im Alltag stören oder einfach nur Zeit kosten.

Dieser Artikel kann dir helfen, durch einfache Tipps und Tricks etwas Stress abzubauen und gelassener in die Zukunft zu sehen.

Es ist viel einfacher als man denkt. Meistens ist es nur eine Einstellungssache.

1. Die Planung

Aufgaben und Zeit systematisch aneinander anzupassen und zu terminieren ist nicht immer etwas Angenehmes. Gerade dann nicht, wenn der Kalender sowieso schon vollgestopft ist. Allerdings erleichtert eine zeitliche ToDo-Liste der zu erledigenden Aufgaben den Alltag.

Frage dich:

  • Welches Ziel ist wichtig?
  • Was ist dringend zu erledigen?
  • Was will ich heute tun, um diesem Ziel ein Stück näher zu kommen?
  • Was erledige ich heute und was morgen?
  • Was will ich nicht aus den Augen verlieren, obwohl es nicht im Vordergrund steht?

Nimm dir täglich 5 Minuten Zeit, um deinen individuellen Zeitplan zu verfassen.

Eine klare Struktur hilft bei der Vereinfachung des Alltags – das heißt nicht, das spontane Ausflüge nicht erlaubt sind.

Ganz im Gegenteil, diese tragen sogar häufig zum inneren Wohlfühlgefühl bei.

2. Prioritäten

Was ist wichtig und was nicht?

Prioritäten zu setzen, ist wirklich nicht jedermanns Sache, aber …

sie können helfen! Ist die ständige Angst etwas zu vergessen, oder die ständige Frage nach dem was zu tun ist, lästig, wird sie mit einer einfachen Prioritätenliste bereits weniger beängstigend, weil vorhersehbar.

  • Welche Aufgaben, Ziele, Planung und Tätigkeiten habe ich zu tun?
  • Wie setze ich meine Prioritäten? (Arbeit, Familie, Haushalt und Freunde)
  • Sind meine bevorzugten Prioritäten wirklich so nötig, oder könnte ich von der einen oder anderen ablassen?
  • Gibt es Dinge, die ich nicht vermissen würde, wenn sie fehlen?
  • Ist der Zeitaufwand für das Projekt wirklich sinnvoll?
  • Welchen Nutz und welche Zeitersparnis kann ich aus meinem Prioritätenplan gewinnen?

Wenn du für dich selbst herausgefunden hast, welche Dinge für dich im Vordergrund stehen, kannst du dich in Ruhe damit auseinandersetzen, und einen für dich perfekt gegliederten Organisations- und Prioritätenplan verfassen, der dir vielleicht die eine oder andere Zeitlücke und/oder Pause verschafft, die aufgrund fehlhafter Planung anfangs nicht möglich war. Vielleicht schaffst du so Platz sogar für das eine oder andere Hobby?

Denke darüber nach, was jetzt wirklich wichtig für dich ist, und was unbedingt erledigt werden muss.

Ich bin mir sicher, nach einigen Versuchender Planung hast auch du perfekten Prioritätenüberblick ausgearbeitet.

3. Konzentration

Die Konzentration auf die wesentlichen Fakten lenken. Gar nicht so einfach. Oder doch? Da wären wir fast wieder bei der Planung. Oder doch beim Abwerfen von Ballast?

Richtig. Denn hier liegt oft ein Problem begraben, welches die Konzentration stark beeinflusst. Jetzt zählt die richtige Vorgehensweise.

Wir alle besitzen so viel Zeug, welches wir zwanghaft gar nicht benötigen, an dem aber vielleicht eine Erinnerung hängt, oder wir uns sicher sind, dass wir es halt eben irgendwann, in irgendeiner Zeit noch mal benötigen werden.

Meistens steht das ganze Zeug dann auch noch im Weg? Kennst du das, dass du sogar meistens nicht mal weißt, wohin mit dem ganzen Zeug? Meine Güte, es ist Wahnsinn, was sich im Laufe eines Lebens alles so ansammelt.

Jeder dieser Gegenstände erfordert unsere Aufmerksamkeit.

Ist es eine Zeitschrift, haben wir das Bedürfnis darin zu blättern, sehen wir ein schönes Bild, bleiben wir davor stehen, um es zu betrachten.

Hattest du schon mal das Gefühl, dass du einzelne Dinge deiner Wohnung nicht wertschätzen kannst, eben weil es so viel Angesammeltes ist? Dann ist es definitiv Zeit, auszumisten. Gib dir einen Ruck und krempel dein Leben um.

Wer sich hier von unnötigem Ballast befreien kann, hat mehr Zeit und droht nicht in ständige Ablenkung zu geraten.

4. Der Ausgleich

Genug von Pflichten und Prioritäten, widmen wir uns nun den etwas angenehmerem Dingen.

Dem wohligen Ausgleich zu all den Pflichten und dem Alltagsstress: Hierbei hat jeder seinen eigenen "Knopf", der verhindert, dass uns der Kragen platzt.

Sei es die Kunst, die Musik, ein Spaziergang, Sport, ein Gespräch mit Freunden, der Gang ins Kino oder Schwimmbad, oder einfach das Abschalten und Nichtstun.

Wichtig ist hierbei, dass sich die gestresste Person vollkommen entspannen und einen freien Kopf gewinnen kann.

Für eine Erholungspause ist leider immer seltener Zeit, gerade weil der heutige Alltag häufig von Stress begleitet ist, allerdings ist es wichtig, sich diese Freizeit einzuteilen und voll auszukosten.

Die anfallenden Arbeiten kosten viel Energie, die der Körper während einer Entspannungs- und Ruhephase neu gewinnen muss.

Vielleicht machst du deine Leidenschaft sogar zum Beruf und schaffst somit einen für dich Grundstein der Veränderung.

Vergisst du über die Arbeit schnell dich selbst?

Stelle dir einen Wecker, eine Eieruhr, eine Erinnerung auf deinem Handy oder Laptop. Du wirst sehen, dass regelmäßige Pflege des eigenen Amüsements zur Entspannung deinem Geist nachhaltig gut tut und dich mit viel mehr Energie zurücklässt.

Sich Zeit für etwas nehmen, was einen selbst glücklich stimmt, ist nötig, um die eigene Balance dauerhaft zu halten.

Stehen wir ständig unter Stress und haben kaum einen Moment Ruhe für uns, reißt mancher Geduldsfaden vielleicht schneller.

5. Träume und Ziele

"Hach, wäre das schön, wenn…", "Ich hätte so gerne…", "Später einmal…", Diese Sätze mögen dir vielleicht bekannt vorkommen.

Ein bekanntes Zitat besagt

"Träume nicht, sondern lebe deinen Traum", was – zugegeben – nicht immer ganz so einfach ist.

"Von manchen Kostbarkeiten will ich nur träumen oder sie aus der Ferne bewundern, statt sie zu besitzen und keine Träume mehr zu haben"

Ebenfalls ein schönes Zitat.

Erkennst du das Paradoxon der zwei Sprüche? Nun, Träume zu haben ist nicht verkehrt, muss aber nicht unbedingt (un)glücklich machen. Sie einfach nur zu haben kann ausreichen, sie zu verwirklichen kann Glückseligkeit versprechen.

Wenn du für die Umsetzung deines Traumes kämpfst, solltest du dich nicht scheuen, alles dafür zu tun und eine Menge Geduld mitbringen.

6. Der Meister der Gewohnheiten

"Täglich grüßt das Murmeltier". Vielleicht kennst du diesen Satz nicht nur aus dem gleichnamigen Film. (Falls nicht, solltest du diesen Film auf deine ToDo schreiben).

Jeden Morgen, jeden Mittag, jeden Abend dasselbe. Ein solcher Alltag kann schnell langweilig werden.

Abwechslung im Alltag löst Spannungsstress und hilft dem Kopf, frei zu werden. Gönne dir etwas, was du schon immer tun wolltest. Löse dich von deinen Gewohnheiten und probiere etwas Neues. Strukturiere deinen Tagesplan neu, wenn du mit der Zeiteinteilung unzufrieden bist.

Genervt auf den Wecker schlagen, in den letzten Minuten aufstehen, hastig anziehen und durch den überfüllten Verkehr zur Arbeit – so hektisch kann ein Tag beginnen.

Oder eben: Früh genug aufstehen, etwas Kaffee oder Kakao trinken, ein paar Sportübungen und/ oder Yoga machen. Ein gesundes Frühstück zubereiten, dabei gemütlich die Zeitung lesen, Ziele und Planung visualisieren. Voilà.

Beginne deinen Tag so, wie es am besten für dich ist. Du wirst merken, dass es dir gut tun wird, einen Ausgleich zu dem zu schaffen, was dir täglichen Stress bereitet.

Probiere etwas Neues aus, was gar nicht deinen Gewohnheiten entspricht. Etwas, was du dich vielleicht nie getraut hättest.

Nach Überwindung anfänglicher Hürden, folgt Stolz und Selbstvertrauen. Die wesentlichen Grundsteine der Selbstzufriedenheit.

7. Rituale

Ein tägliches Ritual als Ausgleich? Schwachsinn? Oder doch sinnvoll?

Rituale entschleunigen unseren Alltag, die sogenannten "Zeitblüten", bieten ein gewisses Sicherheitsgefühl. Ein lieb gewonnenes Ritual, welches plötzlich wegfällt, kann uns verunsichern.

Wie gut kennst du eine lieb gewonnenen Rituale?

Was zelebrierst du regelmäßig? Tust du überhaupt etwas regelmäßig? Bringt dir (d)ein Ritual etwas? Was schätzst du so sehr daran?

Beantworte diese Fragen für dich selbst.

Tägliche Rituale können vieles sein:

Sei es der tägliche Sport/ Yoga, ein Spaziergang, tägliches musizieren oder 10-minütiges Gehirntraining.

Wichtig ist, dass du in deinen Ritual einen Wohlfühlfaktor spürst, und dich darauf freuen kann, es täglich zu wiederholen. Auch hier wirst du sehen, dass eine gewisse Regelmäßigkeit nachhaltig Geist und Seele stärkt.

8. Psychotricks

Diverse Psychotricks können dir helfen, wichtige Meilensteine zu setzen. Sind sie erst einmal in deinem Kopf, ist eine Steigerung deiner Lebensqualität enorm. Doch welche Tricks gibt es und wie können sie helfen, unseren täglichen Stress zu reduzieren?

Das ist gar nicht so schwer:

  • Höre Hypnose-CDs vor dem Schlafengehen
  • Schreibe täglich einen Zettel, auf dem steht, dass du dich gut fühlst
  • Hake Erledigungen auf deiner To-Do-Liste mit einem grünen Fineliner ab
  • Bringe deinen Körper mit täglich 10 Liegestützen in Form
  • Sprühe Zitronenduft auf, das regt nicht nur zum Aufräumen an, sondern der Geruch lässt unseren Körper auch Endorphine ausschütten
  • Rede deine Misserfolge/ Fehler niemals schlecht, sondern sieh sie als positiven Lerneffekt an

Vielleicht fällt dir ja auch noch etwas Persönliches ein, was dich positiv stimmt.

  • Gönne dir 1 x die Woche eine Gesichtsmaske und Entspannungskur -Gehe Schmerzen auf den Grund, die du vielleicht seit langem hast und arbeite daran
  • verwöhne alle deine Sinne und versuche täglich für ein paar Minuten den Alltag zu vergessen, vielleicht du dich mit entspannender Musik oder einem Hörbuch zurückziehst
  • Lache
  • Mache Atemübungen -Bereite dein Lieblingsessen zu

Versuchen es einfach.

9. Schlaf

Schon von klein auf sagen es uns die Eltern: „Genügend Schlaf ist wichtig". Aber stimmt das wirklich? Wie viel Stunden Schlaf braucht der Körper? Und beeinflusst uns die Dauer des Schlafes wirklich?

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die optimale Schlafdauer 8 Stunden beträgt. Schlafen wir kürzer, sind wir oft unausgeschlafen und mürrisch, brauchen für Alltagsdinge länger und machen mehr Fehler.

Wer so unausgeglichen in den Tag startet, braucht sich nicht wundern, wenn er am Ende des Tages müde und schlapp ist.

Wer mehr als 8 Stunden schläft, erreicht nicht unbedingt mehr.

Oft ist es sogar so, dass man sich noch müder fühlt, wenn man mehr als 8 Stunden schläft.

Doch wie ist es, wenn ich bis vier Uhr wachliege, aber um 6 raus muss? Ist es da überhaupt noch sinnvoll zu schlafen?

Das ist Typsache. Generell befinden wir uns nach drei Stunden Schlaf in der Tiefschlafphase. Wachen wir in diesem Zeitraum auf, sind wir besonders müde. Wer Schlafprobleme hat, kann zu pflanzlichen Mitteln wie Baldrian greifen.

Wichtig ist, dass du eine gewisse Regelmäßigkeit in deinen Schlafrhythmus bringst. Ist dies zum Beispiel durch Schichtarbeit nicht möglich, kann der Körper oft nicht richtig zur Ruhe kommen und schüttet Stresshormone aus.

Auch Schlaf gilt als Ritual, sogar ein besonders wichtiges. Schaffe Raum, um deinem Körper die nötige Erholungszeit zu geben.

10. Die Ernährung

Wer sich gesund ernährt, fühlt sich auch gut?

Als empfehlenswert für eine gesunde Ernährung werden von Ernährungsphysiologen zunächst Obst, Gemüse, Fisch, fettarme Milchprodukte, fettarmes Fleisch, Raps- und Olivenöl sowie einfaches Leitungswasser und eine Vielzahl von Mineralwassersorten angesehen. Als absolut vermeidbar, um sich gesund ernähren zu können, gelten hingegen so genannte Energydrinks, Limonaden, Süßigkeiten und fettreiche Fleischwaren.

Aber ist das wirklich ideal?

Zu jeder gesunden Ernährung gehört ein Ausgleichtag, ein so genannter "Cheatday", an dem alles erlaubt ist.

Dein Essen sollte abwechslungsreich ausfallen, fühle dich wohl – dann ist ein großer Schritt getan.

Dein Ernährungsplan sollte gesunde Dinge beinhalten, muss aber nicht darauf beschränkt sein.

Gerade Schokolade -wie jeder weiß- schüttet Glückshormone aus und davon darf natürlich ab und zu genascht werden.

Schlusswort

Du kannst deine Lebensqualität und das Lebensgefühl deutlich aufbessern, wenn du nur ein bisschen daran arbeitest. Wenn du nur ein bisschen an dich selbst glaubst.

Glaube mir, dass es Einstellungssache ist. Lies dir die einzelnen Schritte für dein Besser-Lebens-Gefühl mehrmals durch – und du wirst in kleinen Schritten großes erreichen.

Übrigens:
Man fühlst sich schlecht, wenn man etwas negativ bewertet.
Man fühlt sich gut, wenn man etwas positiv bewertet.

Wie wäre also, wenn du mir jetzt einen positiven Kommentar oder weitere gute Tipps als Kommentar hinterlasst?

Danke!

Pin It on Pinterest

Share This