Wenn du damit haderst, deinen neuen Blogpost zu schreiben, willst du dich vielleicht nicht auch noch mit SEO auseinandersetzen. Verständlich.

Es gibt eine Theorie, die besagt: Du musst das nicht. Wenn du anfängst, SEO in den Fokus zu rücken, wirst du nicht den best möglichen Text für deine Leser schreiben. Aber ist es wirklich eine „Entweder-Oder-Situation“? Es wäre schön, über Google freien Traffic zu erhalten – ohne verrückt zu werden über die Struktur, was du hinzufügst oder auslässt.

Mit diesem Wissen im Hinterkopf gibt es ein paar Tipps von Profis, wie du diesen Traum in die Tat umsetzt:

1: Schreibe lieber exzellent – statt einfach nur viel.

Der Inhalt deine Beiträge sollte möglichst einzigartig sein, von guter Qualität und nach professionellen Standards erstellt. Erfülle dies, und Google wird dich lieben. Falls ein Teil von dir daran denkt, solch vorgefertigte, optimierte Artikel zu kaufen, wie es seit Jahren „in“ ist, denk nicht einmal daran. Zieh nicht einmal in Betracht, sie auf deinem Blog zu platzieren. Google wird sie erkennen und dich dafür “bestrafen”. (Das klingt wie in einem Liam Neeson Film …)

2: Längere Texte sind nicht zwangsweise besser.

Eine beliebte Strategie ist, einen extra langen Text, einen in die Tiefe gehenden Artikel zu schreiben. Aber das ist nicht ganz einfach. Falls du dir die entsprechend gerankten Seiten anschaust, siehst du, wie lang und tiefgehend die Beiträge sind, aber sind sie auch lesefreundlich? Beantworten sie die Fragen, die die Leser haben? Und verstehen sie, was die User wollen?

Du kannst ihr Ranking schlagen, indem du relevanter bist und klarer respektive schneller zum Punkt kommst. Du kannst den Kern der Sache in weniger Worte zusammenfassen – ohne etwas vermissen zu lassen. Jeder Leser wird dir dankbar sein, wenn du das Wichtige schnell sagst, denn ein jeder hat noch besseres zu tun, als lang zu recherchieren. Das heißt aber nicht, dass du nur so lang schreibst, wie ein Screen Platz bietet. Sich kurz halten bedeutet: Nichts Wichtiges weglassen, alles Bedeutende erzählen.

3: Schreibe für Menschen, nicht für Bots.

Es ist wahr: Bei Grammatik und Stil solltest du dir Mühe geben. Falls nicht, dann engagiere einen Profi – es wird sich langfristig auszahlen. Hier eine dezente Werbung für Barbara von www.marketing-muse.de

Wenn du selbst schreibst, frage dich, wer deine Leser sind – und wie du ihre Problem lösen oder Wünsche erfüllen kannst. Wenn du dich in sie hineinversetzen kannst, kannst du deine Leser textlich besser abholen.

4: Beachte die Saleswrite Regeln.

Nutze eine aufmerksamkeitsstarke Headline, die deiner Keyword-Phrase entspricht. Nutze Sublines, um deine Leser zu involvieren. Schreibe in kurzen Sätzen und unterteile in Absätze. Geh deine Entwürfe nach ein paar Tagen noch einmal durch. Du wirst erstaunt sein, wie sehr du sie dann noch verbessern kannst. Und finde jemanden, der deine Texte noch einmal durchgeht, um Fehler aufzuspüren.

5: Ja, ja – und wieder die Zielgruppe.

Ja, das alte Thema Zielgruppe. Leider bekräftigt zwar jeder, dass er seine Zielgruppe kennt. Nur leider schreibt niemand für seine Kunden. Mach dies besser! Wenn du deine Keyword-Recherche machst, behalte deine Zielgruppe im Auge. Wie groß ist sie? Wo sind sie – was weißt du über die demografischen Aspekte und vor allem: was sollte dein Inhalt behandeln?

Such dir die Top-Fragen deiner Kunden zusammen und du weißt, wie deine Copy aussehen muss. Schreib nicht nur nach irgendwelchen SEO Regeln. Stattdessen schreibe nach den Regeln, die einen Text gut werden lassen. Schreibe für reale Personen. Nicht für SEO PlugIns. Du wirst mit Sicherheit bessere Ergebnisse erzielen.

6: Behalte auch die Formatierung (User-Erfahrung) im Auge.

Ein unterhaltsamer Text ist eine wichtigere Erfahrung für dein Publikum als eine akamdemische Abhandlung. Deshalb gilt, ein schwer lesbarer und unverständlicher Text macht keinen Spaß. Formatier deine Headlines groß, kreier deine Sublines klar und leicht zu verstehen und baue deine Inhalte leicht navigierbar. Ein Leser muss nicht nur Spaß haben – er muss sich auch rasch auf deiner Website zurecht finden.

Fazit

Schreib deinen Text mit einem LESER in deinem Kopf, nicht für Roboter und du wirst deine Leser begeistern.

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